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going-to-future und will-future

Das Englische hat zwei Formen für die Zukunft, und sie sind nicht austauschbar. In dieser Lektion lernst du, warum going to für Geplantes steht, will für spontane Entschlüsse und Vermutungen, und wie du beide Formen richtig bildest.

  • Fach: Englisch
  • Klasse 7
  • Thema: Grammatik
  • Dauer: 14 Min
  • Niveau: Mittel
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Zwei Zukunftsformen, zwei Bedeutungen

Im Deutschen gibt es für die Zukunft im Alltag praktisch nur eine Möglichkeit: „Ich mache das morgen.“ Ob das lange geplant war oder dir gerade eingefallen ist, hört man dem Satz nicht an. Im Englischen entscheidest du dich dagegen bewusst zwischen zwei Formen, und diese Entscheidung überträgt eine zusätzliche Information: Steht hinter der Aussage ein Plan oder ein Entschluss, der in diesem Moment fällt?

Das going-to-future bildest du mit einer Form von to be, going to und der Grundform: I am going to visit my aunt, she is going to buy a new phone, they are going to move. Es zeigt eine Absicht, die schon vor dem Sprechen bestand. Genauso nimmst du es, wenn du aus einer sichtbaren Situation eine Folge ableitest: „Look at those clouds – it is going to rain.“ Du siehst die Wolken, also stützt sich deine Aussage auf etwas Gegenwärtiges.

Das will-future bildest du mit will und der Grundform, bei allen Personen gleich: I will help, he will help, they will help. Verkürzt heißt es I'll help, verneint won't. Du nimmst es für Entschlüsse, die du gerade fällst („The phone is ringing – I'll get it“), für Versprechen und Angebote sowie für Vermutungen über die Zukunft, oft mit I think, probably oder maybe. Der typische Fehler ist, will als allgemeine Zukunft zu benutzen und going to nie zu verwenden – weil das Deutsche keinen Unterschied macht. Prüfe deshalb bei jedem Zukunftssatz: Plan oder spontan?

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Geplant oder spontan?

Die Faustregel: Was du schon vorhattest, drückst du mit going to aus. Was dir im Moment des Sprechens einfällt oder was du nur vermutest, drückst du mit will aus.

Achte auf die Umgebung des Satzes. Steht dort eine feste Verabredung oder ein Zeitplan, ist going to richtig. Steht dort I think, probably, maybe oder eine Reaktion auf etwas, das gerade geschieht, ist will richtig.

going-to-future

Feste Absicht, die schon vor dem Sprechen bestand – oder eine Folge, die man an der Situation ablesen kann.

Beispiele

  • We are going to visit Dublin next summer.
  • She is going to study medicine.
  • Look at the sky – it is going to rain.

Signalwörter

  • tomorrow
  • next week
  • next summer
  • Look!
  • geplante Verabredung

will-future

Spontaner Entschluss beim Sprechen, Versprechen, Angebot oder Vermutung über die Zukunft.

Beispiele

  • The bag looks heavy – I'll carry it for you.
  • I think it will be cold tonight.
  • Don't worry, I won't tell anyone.

Signalwörter

  • I think
  • probably
  • maybe
  • I'm sure
  • perhaps
  • I hope
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Dieselbe Handlung, zwei Formen

Entscheide, welche Zukunftsform in die beiden Situationen passt.

Gegeben:

  • Situation A: Du hast schon Karten gekauft und erzählst davon.
  • Situation B: Jemand fragt dich gerade, ob du mitkommst, und du sagst spontan zu.

Gesucht:

die passende Zukunftsform

Lösung:

  1. Situation A ist ein Plan, der vorher feststand – also going to: I am going to see the new film on Friday.
  2. Situation B ist ein Entschluss im Moment des Sprechens – also will: Okay, I'll come with you.
  3. Beide Formen nehmen danach die Grundform des Verbs: see, come – ohne -s und ohne to.

I am going to see the new film on Friday. – Okay, I'll come with you. Der Unterschied liegt nicht in der Handlung, sondern darin, wann die Entscheidung gefallen ist.

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Jetzt bist du dran

Aufgabe 1 von 3

Das Telefon klingelt. Welche Antwort passt?

Das Telefon klingelt. Welche Antwort passt?
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Das Wichtigste in Kürze

  • going-to-future: am/is/are + going to + Grundform – für feste Absichten und sichtbare Folgen.
  • will-future: will + Grundform, verkürzt I'll, verneint won't – für Spontanes, Versprechen und Vermutungen.
  • Signalwörter für will: I think, probably, maybe, I'm sure.
  • Nach will und nach going to steht immer die Grundform, nie eine Endung.
  • Typischer Fehler: immer will nehmen, weil das Deutsche den Unterschied nicht macht.

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