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Simple Present

Das simple present ist die Zeitform für alles, was regelmäßig passiert oder allgemein gilt. In dieser Lektion lernst du, wie du die Form bildest, warum in der 3. Person Singular ein -s dazukommt und wie du Fragen und Verneinungen mit do und does baust.

  • Fach: Englisch
  • Klasse 5
  • Thema: Grammatik
  • Dauer: 16 Min
  • Niveau: Einfach
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Wofür du das simple present brauchst

Wenn du im Englischen sagen willst, was du jeden Tag tust, was dir gefällt oder was allgemein wahr ist, nimmst du das simple present. „I play football“, „She likes pizza“, „Water boils at 100 °C“ – alle drei Sätze beschreiben nichts Einmaliges, sondern etwas, das sich wiederholt oder dauerhaft gilt. Deshalb ist das simple present die Zeitform, die du im Unterricht am häufigsten brauchst: für Tagesabläufe, Hobbys, Schulfächer, Familie und Meinungen.

Die Grundform ist einfach, denn das Verb bleibt fast unverändert: I work, you work, we work, they work. Nur in der 3. Person Singular – also bei he, she und it – hängst du ein -s an: he works, she works, it works. Endet das Verb auf -o, -ch, -sh, -s, -x oder -z, wird daraus -es: she goes, he watches, it passes. Endet es auf Konsonant plus -y, wird das y zum i: study wird zu she studies, aber play bleibt he plays, weil vor dem y ein Vokal steht.

Der typische Fehler in Klasse 5 ist genau dieses -s. Im Deutschen ändert sich die Endung bei „ich spiele – er spielt“ deutlich hörbar, im Englischen ist das -s so leise, dass es beim Schreiben vergessen wird. Merke dir: he, she, it – das -s muss mit. Und genauso wichtig: In Fragen und Verneinungen steht das -s nicht am Verb, sondern in does: „Does she play?“, nicht „Does she plays?“ Das Hilfsverb does trägt die Endung schon.

Auch die Signalwörter helfen dir beim Erkennen. Always, usually, often, sometimes, never, every day, on Mondays und at the weekend zeigen fast immer das simple present an. Die Häufigkeitswörter wie always oder often stehen dabei vor dem Vollverb: „She often reads comics.“ Nur bei am, is und are stehen sie dahinter: „He is always late.“ Tipp für die Klassenarbeit: Unterstreiche in einem Lückentext zuerst alle Subjekte mit he, she oder it und prüfe dann gezielt, ob du das -s gesetzt hast.

Diese sechs Regeln decken fast jeden Fall des -s in der 3. Person Singular ab.
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Gewohnheit oder gerade jetzt?

Das simple present hat einen Gegenspieler: das present progressive. Beide stehen in der Gegenwart, beschreiben aber Verschiedenes. Simple present meint eine Gewohnheit oder eine allgemeine Tatsache, present progressive meint eine Handlung, die gerade in diesem Moment abläuft.

Im Deutschen gibt es diese Unterscheidung nicht: „Ich lese“ kann beides heißen. Deshalb musst du im Englischen bewusst prüfen, welche der beiden Aussagen du triffst, und dich an den Signalwörtern im Satz orientieren.

Einige Verben stehen fast nie im present progressive, weil sie keinen Vorgang, sondern einen Zustand beschreiben. Dazu gehören like, love, hate, want, know, believe und need. Deshalb sagst du „I know the answer“ und nicht „I am knowing the answer“, auch wenn es um genau diesen Moment geht.

Auch bei Fahrplänen und festen Terminen steht überraschenderweise das simple present, obwohl es um die Zukunft geht: „The train leaves at nine tomorrow.“ Hier zählt der feste, planmäßige Charakter mehr als der Zeitpunkt.

Simple Present

Gewohnheit, Wiederholung oder allgemeine Tatsache. Es geht nicht um diesen einen Moment.

Beispiele

  • I read a book every evening.
  • She goes to school by bus.
  • Dogs don't like loud noise.

Signalwörter

  • every day
  • always
  • usually
  • often
  • never
  • on Mondays

Present Progressive

Die Handlung läuft gerade jetzt ab oder ist nur vorübergehend.

Beispiele

  • I am reading a book at the moment.
  • She is going to school right now.
  • Look – the dog is barking.

Signalwörter

  • now
  • right now
  • at the moment
  • Look!
  • Listen!
  • today
PersonAussageVerneinungFrage
I / you / we / theyplaydon't playDo … play?
he / she / itplaysdoesn't playDoes … play?
Beispiel mit -eswatchesdoesn't watchDoes he watch?
Simple Present in der Übersicht
Simple Present beschreibt eine Gewohnheit, Present Progressive eine Handlung im Moment.
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Einen Satz Schritt für Schritt bilden

Bilde aus den Bausteinen einen Satz im simple present und danach die passende Frage.

Gegeben:

  • Subjekt: Tom
  • Verb: watch
  • Rest: TV after dinner

Gesucht:

Aussagesatz und Frage

Lösung:

  1. Tom entspricht he – also 3. Person Singular, das Verb braucht eine Endung.
  2. watch endet auf -ch, deshalb wird daraus watches: Tom watches TV after dinner.
  3. Für die Frage stellst du does nach vorne und nimmst die Grundform: Does Tom watch TV after dinner?

Tom watches TV after dinner. – Does Tom watch TV after dinner? Das -s wandert in die Frage hinein und sitzt jetzt in does.

Bei he, she, it trägt does das -s, das Vollverb bleibt in der Grundform.
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Typische Fehler

Der häufigste Fehler ist das fehlende -s: „My sister go to school“ statt „My sister goes to school“. Prüfe bei jedem Satz zuerst das Subjekt: Lässt es sich durch he, she oder it ersetzen, braucht das Verb eine Endung.

Ein zweiter Fehler ist das doppelte -s in Fragen und Verneinungen: „Does she plays tennis?“ oder „She doesn't plays tennis.“ Beides ist falsch, weil does und doesn't die Endung schon tragen. Nach ihnen steht immer die Grundform.

Ein dritter Fehler betrifft die Schreibweise der Endung: „goes“ statt „gos“, „watches“ statt „watchs“. Nach -o, -ch, -sh, -s, -x und -z kommt -es, nicht nur -s, weil sonst zwei Konsonanten oder Zischlaute aufeinandertreffen würden.

Ein vierter Fehler ist es, Zustandsverben ins present progressive zu setzen: „I am liking this song“ statt „I like this song“. Verben wie like, know, want und believe beschreiben einen Zustand, keinen Vorgang, und stehen deshalb fast immer im simple present.

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Tipps für die Klassenarbeit

Gehe einen Lückentext in zwei Durchgängen an: Im ersten Durchgang unterstreichst du alle Subjekte, die he, she oder it entsprechen. Im zweiten Durchgang prüfst du bei genau diesen Sätzen die richtige Endung.

Lerne die vier Schreibregeln der Endung mit je einem festen Beispielwort: play – plays (Vokal plus y), study – studies (Konsonant plus y), watch – watches (Zischlaut plus es), work – works (Standardfall).

Wenn eine Aufgabe Signalwörter wie always, usually oder every day enthält, ist simple present fast sicher richtig. Wörter wie now oder at the moment weisen dagegen auf present progressive hin – verwechsle diese beiden Gruppen nicht.

Bei Fragen und Verneinungen kontrolliere zuletzt noch einmal, dass das Hauptverb wirklich in der Grundform steht. Ein häufiger Punkteabzug entsteht, wenn Schülerinnen und Schüler nach dem richtigen does trotzdem noch ein -s am Verb stehen lassen.

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Jetzt bist du dran

Aufgabe 1 von 4

Welcher Satz ist richtig?

Welcher Satz ist richtig?
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Das Wichtigste in Kürze

  • Simple present beschreibt Gewohnheiten, Wiederholungen und allgemeine Tatsachen.
  • Bei he, she, it kommt ein -s ans Verb; nach -o, -ch, -sh, -s, -x, -z wird es -es.
  • Konsonant plus -y wird zu -ies: study – studies, aber play – plays.
  • Fragen und Verneinungen mit do/does, danach immer die Grundform: Does she play?
  • Zustandsverben wie like, know, want stehen fast immer im simple present, nicht im progressive.
  • Typischer Fehler: Das -s bei he, she, it wird vergessen oder doppelt gesetzt.

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Häufige Fragen zu Simple Present

Wann benutzt man das Simple Present?
Du benutzt das simple present für Gewohnheiten, regelmäßige Handlungen und Dinge, die immer gelten. Beispiele sind I get up at seven, She plays the piano oder The sun rises in the east. Auch Fahrpläne und Stundenpläne stehen im simple present: The bus leaves at 8:15. Für das, was gerade in diesem Moment passiert, nimmst du dagegen das present progressive.
Wann hängt man im Simple Present ein -s an?
Das -s kommt nur in der 3. Person Singular, also bei he, she und it, sowie bei Nomen, die man durch diese Wörter ersetzen kann: My sister plays, the dog barks. Bei I, you, we und they bleibt das Verb unverändert. Nach -o, -ch, -sh, -s, -x und -z schreibst du -es, zum Beispiel she watches.
Wie bildet man Fragen mit do und does?
Fragen im simple present bildest du mit do oder does vor dem Subjekt. Does steht bei he, she und it, do bei allen anderen Personen: Do you like cats? Does he like cats? Nach does steht das Verb ohne -s, weil does die Endung schon trägt. Auch Verneinungen funktionieren so: She doesn't like cats.
Welche Signalwörter gibt es für das Simple Present?
Typische Signalwörter sind always, usually, often, sometimes, seldom, never, every day, every week, on Mondays und at the weekend. Sie beschreiben, wie oft etwas passiert, und zeigen damit eine Gewohnheit an. Wörter wie now, at the moment oder Look! gehören dagegen zum present progressive. Achte also im Satz zuerst auf diese Hinweise.
Was ist der Unterschied zwischen Simple Present und Present Progressive?
Das simple present beschreibt, was regelmäßig oder immer passiert: I play football on Saturdays. Das present progressive beschreibt, was genau jetzt passiert: I am playing football now. Im Deutschen heißen beide Sätze oft gleich, deshalb musst du im Englischen bewusst entscheiden. Die Signalwörter im Satz helfen dir dabei am meisten.
Warum steht bei like, know und want fast nie das Progressive?
Diese Wörter gehören zu den sogenannten Zustandsverben (stative verbs). Sie beschreiben Gefühle, Meinungen oder Wahrnehmungen, die keinen Verlauf haben, sondern einfach bestehen. Deshalb sagt man I like this song statt I am liking this song, selbst wenn man in genau diesem Moment zuhört. Nur wenige Zustandsverben, etwa think im Sinne von überlegen, können ausnahmsweise auch im Progressive stehen.
Wie schreibt man das -s bei Verben auf -y richtig?
Steht vor dem y ein Konsonant, wird das y zum i und es kommt -es dazu: study wird studies, cry wird cries, try wird tries. Steht vor dem y ein Vokal, bleibt das Wort einfach regelmäßig: play wird plays, enjoy wird enjoys. Diese Regel gilt genauso beim Plural von Nomen, zum Beispiel city – cities, aber day – days.
Warum steht bei Fahrplänen das Simple Present, obwohl es um die Zukunft geht?
Fahrpläne, Kinoprogramme und Stundenpläne beschreiben feste, planmäßig wiederkehrende Ereignisse, keine spontane Zukunft. Deshalb steht hier das simple present: The train leaves at nine, The film starts at eight. Für spontane oder einmalige Zukunftspläne verwendet man dagegen andere Formen wie going to oder will, die in eigenen Lektionen erklärt werden.

Wiederhol diese Fragen später mit deinem Lernkarten-Trainer.

Das solltest du vorher können

  • Personalpronomenin Arbeit
  • to be und to havein Arbeit