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Goldene Zwanziger

Goldene Zwanziger nennt man die Jahre von 1924 bis 1929 in der Weimarer Republik, in denen sich Wirtschaft, Politik und Kultur nach der Inflation von 1923 erholten. Berlin wurde zur Weltstadt mit Kino, Radio, Jazz und moderner Architektur, doch der Glanz hatte Schattenseiten und endete 1929 mit der Weltwirtschaftskrise. In dieser Lektion lernst du, wie es zu dieser Blütezeit kam, was sie ausmachte und warum sie nur ein Zwischenspiel blieb.

  • Fach: Geschichte
  • Klasse 9
  • Thema: Moderne
  • Dauer: 20 Min
  • Niveau: Mittel
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Goldene Zwanziger: Was steckt dahinter?

Die Goldenen Zwanziger sind ein Rückblick-Begriff. Die Menschen damals nannten ihre Zeit nicht so, erst später sprach man von den goldenen Jahren der Weimarer Republik. Gemeint ist meist der Zeitraum von 1924 bis 1929. Zuvor hatten Revolution, Putschversuche, Besetzung des Ruhrgebiets und eine Hyperinflation das junge Land erschüttert. Danach folgte die Weltwirtschaftskrise. Dazwischen lag eine kurze Zeit der Erholung.

In diesen Jahren wurde die Wirtschaft wieder stärker, die Politik stabiler, und Deutschland fand außenpolitisch den Anschluss an die anderen Mächte. Gleichzeitig blühte die Kultur: Berlin, mit rund 4 Millionen Einwohnern (1925) eine der größten Städte der Welt, war ein Zentrum für Theater, Film, Musik und Kunst. Neue Medien wie das Radio und der Film erreichten Millionen Menschen. Auch die Rolle der Frauen veränderte sich.

Wichtig ist der Blick auf beide Seiten. Viele Menschen erlebten diese Jahre nicht als golden. Es gab Armut, Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot, und die Republik hatte erbitterte Gegner. Der Begriff beschreibt deshalb vor allem die Möglichkeiten und den Aufbruch dieser Zeit, nicht das Leben aller Menschen.

Die Goldenen Zwanziger lagen zwischen den Krisenjahren bis 1923 und der Weltwirtschaftskrise ab 1929.
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Von der Inflation zur Stabilität

Im Januar 1923 besetzten Frankreich und Belgien das Ruhrgebiet, weil Deutschland die Reparationen nach dem Versailler Vertrag nicht pünktlich zahlte. Die Regierung rief zum passiven Widerstand auf und zahlte die streikenden Arbeiter weiter. Dafür druckte sie immer mehr Geld. Die Folge war eine Hyperinflation: Im November 1923 kostete ein Brot Hunderte Milliarden Mark, ein US-Dollar kostete über 4 Billionen. Wer Ersparnisse hatte, verlor sie. Wer Schulden hatte, wurde sie los.

Im Herbst 1923 beendete die Regierung unter Kanzler Gustav Stresemann den Widerstand und führte im November die Rentenmark ein. Sie war durch Grundbesitz und Industrie gedeckt, und eine Rentenmark entsprach einer Billion alter Mark. Das Vertrauen kehrte zurück. 1924 folgte die Reichsmark als stabile Währung. Die Inflation hatte aber Spuren hinterlassen: Viele Angehörige des Mittelstandes hatten ihr Vermögen verloren und blieben der Republik gegenüber misstrauisch.

Im selben Jahr half der Dawes-Plan. Er ordnete die Reparationen neu, sodass Deutschland weniger zahlen musste, zunächst nur in kleinen Raten. Außerdem erhielt das Land eine Anleihe von 800 Millionen Goldmark, und amerikanische Banken liehen Deutschland in den folgenden Jahren viel Geld. Mit diesem Kapital wurden Fabriken modernisiert, Wohnungen gebaut und Straßen und Schulen finanziert. Ein Teil des Geldes floss als Reparationen nach Frankreich und Großbritannien, die es wiederum für ihre Kriegsschulden an die USA zahlten. Es entstand ein Kreislauf, der solange funktionierte, wie die USA weiter Kredite gaben.

Ohne die Beendigung der Inflation und neue Kredite aus den USA hätte es die Goldenen Zwanziger nicht gegeben.
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Goldene Zwanziger: Außenpolitik und Wirtschaft

Eine Schlüsselfigur der Goldenen Zwanziger ist Gustav Stresemann, der von 1923 bis zu seinem Tod 1929 Außenminister war. Er wollte Deutschland durch Verständigung statt durch Drohungen wieder zu einem gleichberechtigten Partner machen. 1925 schloss er mit Frankreich, Belgien und anderen Staaten die Verträge von Locarno. Deutschland erkannte darin seine Westgrenzen an. Das Ruhrgebiet war 1925 geräumt worden, 1926 zogen die Besatzungstruppen auch aus dem Kölner Gebiet ab. 1926 wurde Deutschland in den Völkerbund aufgenommen. Für ihre Verdienste bekamen Stresemann und der französische Außenminister Briand 1926 den Friedensnobelpreis.

1928 unterzeichnete Deutschland den Briand-Kellogg-Pakt, der den Krieg als Mittel der Politik ächten sollte. 1929 regelte der Young-Plan die Reparationen noch einmal neu. Das alles sorgte dafür, dass sich Deutschland außenpolitisch stabilisierte. Gleichzeitig blieb der Versailler Vertrag für viele Deutsche ein Stein des Anstoßes, und rechte Gruppen nutzten die Verträge für Hetze gegen die Republik.

In der Wirtschaft erlebte Deutschland eine Phase der Modernisierung. Betriebe führten Fließbandarbeit und Rationalisierung ein, um billiger zu produzieren. Elektrische Geräte, das Telefon und das Auto verbreiteten sich, auch wenn sich ein Auto nur wenige leisten konnten. Die Zahl der Angestellten in Büros und Kaufhäusern wuchs stark. In Städten wie Berlin und Frankfurt entstanden Siedlungen mit hellen, gut belüfteten Wohnungen für Arbeiter. Seit 1927 gab es außerdem eine Arbeitslosenversicherung.

JahrEreignisBedeutung
1924Dawes-PlanReparationen neu geregelt, US-Kredite fließen
1925Verträge von LocarnoAnerkennung der Westgrenzen, Entspannung mit Frankreich
1926Aufnahme in den VölkerbundDeutschland wieder gleichberechtigt
1928Briand-Kellogg-PaktÄchtung des Krieges als Mittel der Politik
1929Young-PlanReparationen gesenkt und bis 1988 verteilt
Wichtige Schritte der Außenpolitik in den Goldenen Zwanzigern
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Goldene Zwanziger: Kultur, Kino und die Neue Frau

Die Kultur der Goldenen Zwanziger war modern, schnell und experimentierfreudig. Berlin hatte Dutzende Theater, Kabaretts und Kinos. Das Bauhaus, 1919 in Weimar von Walter Gropius gegründet und seit 1925 in Dessau, entwarf Möbel, Häuser und Gebrauchsgegenstände mit klaren Formen. Im Film entstanden Meisterwerke wie „Metropolis“ von Fritz Lang (1927). Ab 1929 kam der Tonfilm, ein Jahr später folgte „Der blaue Engel“ mit Marlene Dietrich. Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht und Kurt Weill wurde 1928 ein Welterfolg.

Die Literatur nahm den Alltag auf: Erich Kästner schrieb 1929 „Emil und die Detektive“, Alfred Döblin „Berlin Alexanderplatz“, und Erich Maria Remarque veröffentlichte „Im Westen nichts Neues“ über die Schrecken des Ersten Weltkrieges. Thomas Mann erhielt 1929 den Literaturnobelpreis. Wissenschaftler wie Albert Einstein, der 1921 den Nobelpreis für Physik bekam, machten Deutschland zu einem Zentrum der Forschung.

Ein wichtiges Medium war das Radio. Am 29. Oktober 1923 wurde in Berlin die erste Unterhaltungssendung ausgestrahlt. Anfang der 1930er Jahre gab es mehr als 3 Millionen angemeldete Radiohörer, und Nachrichten, Musik und Hörspiele erreichten auch Menschen auf dem Land. Dazu kamen Illustrierte, Schlager, Jazz und Tanzlokale mit Charleston. Sport wie Boxen und Fußball zog die Massen an.

Auch das Bild der Frau veränderte sich. Seit 1919 hatten Frauen das Wahlrecht. Viele arbeiteten als Sekretärinnen, Telefonistinnen und Verkäuferinnen. Die Neue Frau trug kurze Haare, den Bubikopf, bequeme Kleidung und rauchte in der Öffentlichkeit. Sie war selbstständig und verdiente eigenes Geld. Trotzdem verdienten Frauen meist weniger als Männer, und in vielen Familien und Betrieben galt weiter das alte Rollenbild. Die Neue Frau war vor allem in Großstädten sichtbar.

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Glanz und Schattenseiten

Die Schattenseiten waren erheblich. Auch in den guten Jahren gab es viele Arbeitslose, im Winter 1925 und 1926 zeitweise mehr als zwei Millionen. Die Landwirtschaft steckte in einer Krise, viele Familien lebten in beengten Wohnungen, und Kriegsversehrte und Witwen hatten oft wenig Geld. Wer auf dem Land lebte oder in der Industrie arbeitete, sah vom Glanz der Großstadt meist nichts.

Auch politisch war die Lage unsicher. Viele Menschen im Bürgertum, in der Beamtenschaft und beim Militär standen der Republik ablehnend gegenüber. 1925 wurde der frühere Feldmarschall Paul von Hindenburg zum Reichspräsidenten gewählt, der mit der Demokratie wenig anfangen konnte. Rechte und linke Parteien bekämpften die Republik. Die NSDAP war nach dem gescheiterten Putsch von 1923 wieder zugelassen, blieb aber bei der Reichstagswahl 1928 mit 2,6 Prozent unbedeutend.

Auch kulturell war die Zeit umstritten. Konservative lehnten Jazz, Nacktrevuen und moderne Kunst als unmoralisch ab. Antisemitische Gruppen hetzten gegen jüdische Künstler, Politiker und Unternehmer. Der Aufbruch der Zwanziger blieb deshalb in der Gesellschaft nie unumstritten.

Der Begriff Goldene Zwanziger zeigt nur eine Seite, denn Aufbruch und Not lagen eng beieinander.
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Goldene Zwanziger: Ursachen und Folgen

Die Ursachen der Goldenen Zwanziger lagen in der Stabilisierung von 1923 und 1924. Die Rentenmark beendete die Inflation, der Dawes-Plan ordnete die Reparationen, und amerikanische Kredite brachten Kapital ins Land. Hinzu kam eine geschickte Außenpolitik Stresemanns, die das Misstrauen der Siegermächte verringerte. Auch die Erschöpfung nach den Krisenjahren spielte eine Rolle: Die Menschen wollten Ruhe und Wohlstand und hatten genug von Putschen und Aufständen.

Das Ende kam 1929 von außen. Am 24. Oktober, dem Schwarzen Donnerstag, brachen in New York die Aktienkurse zusammen. Amerikanische Banken forderten ihre kurzfristigen Kredite aus Deutschland zurück. Die deutsche Wirtschaft, die davon abhing, geriet in eine tiefe Krise. Betriebe gingen pleite, Banken brachen zusammen, und die Zahl der Arbeitslosen stieg bis 1932 auf rund 6 Millionen. Wenige Tage vor dem Crash, am 3. Oktober 1929, war Stresemann gestorben, der die Republik zusammengehalten hatte.

Die Folgen waren dramatisch. Die Regierungen zerbrachen am Streit um die Sozialausgaben, und ab 1930 regierte der Reichspräsident mit Notverordnungen. Radikale Parteien profitierten von Not und Wut: Bei der Reichstagswahl 1930 erreichte die NSDAP 18,3 Prozent. Die Weimarer Republik verlor ihren Rückhalt, und am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Die Goldenen Zwanziger gelten deshalb im Rückblick als die kurze Atempause zwischen zwei großen Krisen.

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Typische Fehler und Tipps für die Klassenarbeit

Ein typischer Fehler ist, die Goldenen Zwanziger mit dem ganzen Jahrzehnt gleichzusetzen. Das Jahr 1923 mit Hyperinflation und Ruhrbesetzung gehört nicht dazu, und 1929 bis 1933 war die Zeit der Krise. Wenn du Jahreszahlen angibst, nenne deshalb 1924 bis 1929. Ein zweiter Fehler: Es heißt nicht, dass es allen Menschen gut ging. Wer die Goldenen Zwanziger beschreibt, sollte immer auch die Schattenseiten erwähnen.

Häufig werden auch die Währungen verwechselt. Die Rentenmark kam im November 1923 als Übergangswährung, die Reichsmark 1924 als dauerhafte Währung. Auch die Pläne werden verwechselt: Der Dawes-Plan von 1924 regelte die Zahlungen neu und brachte US-Kredite, der Young-Plan von 1929 senkte die Gesamtsumme und streckte sie bis 1988.

Für die Klassenarbeit hilft eine Dreiteilung: Ursachen der Stabilisierung, Merkmale in Politik, Wirtschaft und Kultur, Gründe für das Ende. Übe, Quellen wie Plakate, Fotos oder Filmszenen einzuordnen. Frage immer, aus welcher Gruppe der Gesellschaft die Quelle stammt, denn ein Großstadtkünstler sieht die Zeit anders als ein Landarbeiter.

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Jetzt bist du dran

Aufgabe 1 von 5

Welcher Zeitraum wird meist als Goldene Zwanziger bezeichnet?

Welcher Zeitraum wird meist als Goldene Zwanziger bezeichnet?
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Goldenen Zwanziger sind die Jahre 1924 bis 1929 in der Weimarer Republik, eine Phase relativer Stabilität.
  • Voraussetzungen waren die Rentenmark (1923), der Dawes-Plan (1924) und Kredite aus den USA.
  • Gustav Stresemann prägte die Außenpolitik: Locarno 1925, Völkerbund 1926, Friedensnobelpreis 1926.
  • Berlin wurde zur Kulturmetropole mit Kino, Radio, Bauhaus, Jazz und der Neuen Frau.
  • Der Börsencrash von 1929 beendete die Zeit, die Massenarbeitslosigkeit und der Aufstieg der NSDAP führten 1933 zu Hitlers Kanzlerschaft.

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Häufige Fragen zu Goldene Zwanziger

Was waren die Goldenen Zwanziger?
Die Goldenen Zwanziger waren die Jahre von 1924 bis 1929 in der Weimarer Republik. Nach der Hyperinflation 1923 erholte sich die Wirtschaft, Deutschland fand außenpolitisch Anschluss, und die Kultur blühte. Berlin war eine Weltstadt für Theater, Film und Musik. Die Zeit endete mit der Weltwirtschaftskrise 1929.
Warum heißen die Goldenen Zwanziger golden?
Der Name stammt aus dem Rückblick und beschreibt den Glanz der Jahre zwischen 1924 und 1929: Aufschwung, neue Medien, moderne Kunst und Lebensfreude in den Städten. Gleichzeitig steht golden dafür, dass diese Zeit im Vergleich zu den Krisen davor und danach als gute Zeit erschien. Für viele Menschen war sie jedoch nicht golden.
Wie kam es zu den Goldenen Zwanzigern?
Voraussetzung war das Ende der Hyperinflation durch die Rentenmark im November 1923 und die Reichsmark 1924. Der Dawes-Plan ordnete die Reparationen neu und brachte Kredite aus den USA. Dazu kam die Verständigungspolitik von Gustav Stresemann mit Frankreich. Dadurch wurde die Wirtschaft wieder stabil, und Deutschland war wieder ein anerkannter Partner.
Was war die Hyperinflation 1923?
Die Hyperinflation war eine extreme Geldentwertung, die nach der Ruhrbesetzung 1923 ihren Höhepunkt erreichte. Die Regierung druckte immer mehr Geld, die Preise stiegen täglich. Im November 1923 kostete ein Brot Hunderte Milliarden Mark. Sparer verloren ihr Vermögen. Mit der Rentenmark wurde die Inflation im November 1923 beendet.
Wer war Gustav Stresemann?
Gustav Stresemann war 1923 kurz Reichskanzler und danach bis zu seinem Tod am 3. Oktober 1929 Außenminister. Er setzte auf Verständigung statt Konfrontation, schloss 1925 die Verträge von Locarno und führte Deutschland 1926 in den Völkerbund. Für seine Arbeit bekam er 1926 gemeinsam mit Aristide Briand den Friedensnobelpreis.
Wie lebten die Menschen in den Goldenen Zwanzigern?
Das hing stark vom Wohnort und Beruf ab. In Großstädten wie Berlin gab es Kinos, Cafés, Radio und Tanzlokale, und viele Angestellte hatten ein gutes Einkommen. Arbeiter und Menschen auf dem Land hatten es schwerer. Auch in diesen Jahren gab es Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot und Armut. Die Neue Frau war vor allem in den Städten zu finden.
Was war die Neue Frau?
Als Neue Frau bezeichnet man das Bild der selbstständigen, berufstätigen Großstädterin der Zwanziger. Sie arbeitete als Sekretärin oder Verkäuferin, trug kurze Haare, hatte eigenes Geld und genoss mehr Freiheiten. Seit 1919 durfte sie wählen. Gleichberechtigt war sie aber nicht, denn Frauen verdienten weniger als Männer und die alten Rollenbilder blieben.
Warum endeten die Goldenen Zwanziger?
Der Aufschwung beruhte auf Krediten aus den USA. Nach dem Börsencrash vom 24. Oktober 1929 in New York zogen amerikanische Banken ihr Geld ab. Die deutsche Wirtschaft brach ein, bis 1932 stieg die Zahl der Arbeitslosen auf rund 6 Millionen. Die Not stärkte radikale Parteien, und 1933 kam Hitler an die Macht.

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