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make oder do: Unterschied und feste Wendungen, Klasse 8

Bei make oder do hilft eine Grundregel: make bedeutet etwas herstellen oder erzeugen, do bedeutet eine Tätigkeit ausführen oder etwas erledigen. In dieser Lektion lernst du diese Regel, die wichtigsten festen Wendungen mit make und do und die Fehler, die in Klassenarbeiten am häufigsten vorkommen.

  • Fach: Englisch
  • Klasse 8
  • Thema: Wortschatz
  • Dauer: 15 Min
  • Niveau: Mittel
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make oder do: die Grundregel

Im Deutschen heißen beide Verben oft „machen“: einen Kuchen machen, die Hausaufgaben machen. Im Englischen musst du unterscheiden. Make bedeutet herstellen, bauen, erzeugen, also einen Vorgang, an dessen Ende etwas Neues steht: make a cake, make a plan, make a noise. Do bedeutet tun, erledigen, ausführen, also eine Aufgabe oder Tätigkeit: do homework, do the dishes, do the shopping.

Der Test lautet: Entsteht am Ende etwas, das vorher nicht da war? Dann ist es make. Wird eine Arbeit abgehakt, die schon bereit lag? Dann ist es do. Bei make a cake entsteht ein Kuchen. Bei do the dishes verschwindet schmutziges Geschirr, es entsteht aber nichts Neues. Diese Faustregel gilt nicht für jede Wendung, sie deckt aber etwa die Hälfte ab.

Die andere Hälfte besteht aus festen Verbindungen, die du einfach kennen musst. Make a mistake, make a decision, make a phone call und make friends sind feste Paare, die sich nicht aus der Grundregel ableiten lassen. Genauso do your best, do a favour und do exercise. Hier hilft nur Auswendiglernen, am besten in Wortgruppen.

Beide Verben sind unregelmäßig. Make heißt im Simple Past made, do heißt did und im Partizip done. Zu beachten ist, dass do auch als Hilfsverb für Fragen und Verneinungen dient: Do you like pizza? I don’t like pizza. Das ist ein anderes do, das mit dem Vollverb nichts zu tun hat und in dieser Lektion nicht gemeint ist.

Merkmalmakedo
Grundideeherstellen, erzeugentun, erledigen
Ergebnisetwas Neues entstehtAufgabe wird erledigt
Beispielmake a cakedo the dishes
Past / Participlemade / madedid / done
Make und do auf einen Blick
make erzeugt etwas Neues, do erledigt eine Aufgabe.
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make oder do: feste Wendungen

Mit make bildest du Wendungen, bei denen etwas entsteht, auch wenn es nichts Greifbares ist. Dazu gehören make a mistake (einen Fehler machen), make a decision (eine Entscheidung treffen), make a plan (einen Plan machen), make a suggestion (einen Vorschlag machen) und make an effort (sich Mühe geben). Auch Geräusche und Äußerungen gehören dazu: make a noise, make a speech, make a comment.

Weitere wichtige Wendungen mit make sind make friends (Freunde finden), make money (Geld verdienen), make a phone call (telefonieren), make progress (Fortschritte machen), make a living (seinen Lebensunterhalt verdienen), make sure (sich vergewissern), make time (sich Zeit nehmen) und make up your mind (sich entscheiden). Diese Ausdrücke kommen in Aufsätzen und Briefen häufig vor.

Mit do stehen Wendungen, bei denen Arbeit und Tätigkeiten im Vordergrund stehen: do the housework, do the shopping, do the washing, do the cooking, do your homework, do a course. Auch allgemeine Wendungen wie do your best (sein Bestes geben), do a favour (einen Gefallen tun), do business (Geschäfte machen) und do exercise (Sport treiben) gehören hierher.

Mit do beschreibst du außerdem Berufe und Fächer: What do you do? bedeutet Was machst du beruflich? Do maths und do English bedeuten, sich mit dem Fach zu beschäftigen. Do research, do an experiment und do a project gehören zur Schulsprache. Wenn du also eine Tätigkeit meinst, die zu einer Aufgabe oder einem Fach gehört, ist do meistens richtig.

make

Etwas entsteht oder wird erzeugt

Beispiele

  • She made a mistake.
  • We made a decision.
  • I made a phone call.

Signalwörter

  • make a plan, make a noise
  • make friends, make money
  • make a speech, make progress

do

Eine Aufgabe wird erledigt

Beispiele

  • He did his homework.
  • She does the shopping.
  • Can you do me a favour?

Signalwörter

  • do the dishes, do the housework
  • do your best, do a course
  • do exercise, do business
Themamakedo
Haushaltmake the bed, make a mealdo the dishes, do the washing
Schulemake a mistake, make notesdo homework, do a project
Arbeitmake money, make an appointmentdo business, do a job
Freizeitmake friends, make musicdo sport, do yoga
Wichtige Wendungen nach Themen
Diese Paare musst du als Wortgruppe lernen.
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do mit unbestimmten Wörtern: something, nothing, anything

Wenn die Tätigkeit nicht genau benannt wird, steht do. Das gilt für die unbestimmten Wörter something, nothing, anything und everything: I have to do something. She did nothing all day. Did you do anything interesting? We did everything we could. Hier gibt es keinen konkreten Gegenstand, der entsteht, also bleibt es bei do.

Auch Fragen nach Tätigkeiten laufen über do: What are you doing? What did you do yesterday? What do you do on Sundays? In diesen Fragen stehen zwei Formen: das Hilfsverb do und das Vollverb do. Die Antwort enthält dann meist ein konkretes Verb: I played football. Das Vollverb do steht in der Frage, nicht unbedingt in der Antwort.

Bei Aufgaben für Schule und Beruf wird das Verb meist in der Form do + the + Tätigkeit gebraucht: do the cooking, do the cleaning, do the ironing. Hier ist die Tätigkeit selbst das Objekt. Wenn du dagegen ein Ergebnis nennst, steht make: make a cake, make a salad, make a bed. Bei der Zubereitung von Speisen sind beide möglich: do the cooking, aber make dinner.

Du kannst mit make auch Ursachen ausdrücken: make someone happy, make someone laugh, make me feel better. Hier bedeutet make bewirken oder veranlassen. Der Satz The film made me cry bedeutet, dass der Film dich zum Weinen gebracht hat. Auch diese Verwendung kennt das Deutsche, dort heißt es „jemanden zum Lachen bringen“, und im Englischen steht make.

KonstruktionBeispielBedeutung
make + Objekt + AdjektivThe news made me happy.etwas bewirkt einen Zustand
make + Objekt + VerbShe made us laugh.jemanden zu etwas bringen
make + Objekt + NomenThey made him captain.jemanden zu etwas ernennen
make mit Ursache und Wirkung
Fünf Regeln für make oder do.
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make oder do in Lückensätzen entscheiden

Ergänze make oder do in der richtigen Form: (1) I always ___ my homework after school. (2) She ___ a mistake in the test. (3) Could you ___ me a favour? (4) We ___ a plan for the weekend.

Gegeben:

  • Satz 1: Aufgabe der Schule
  • Satz 2: etwas, das entsteht
  • Satz 3: Gefallen
  • Satz 4: Plan

Gesucht:

Die passende Form von make oder do mit Begründung

Lösung:

  1. Satz 1: Homework ist eine Aufgabe, die erledigt wird, also do. Gewohnheit im Simple Present: I always do my homework.
  2. Satz 2: Mistake ist eine feste Verbindung mit make. Das Simple Past ist made: She made a mistake in the test.
  3. Satz 3: Do a favour ist eine feste Verbindung, nach could steht die Grundform: Could you do me a favour?
  4. Satz 4: Ein Plan entsteht im Kopf, deshalb make. Das Simple Past heißt made: We made a plan for the weekend.

(1) do, (2) made, (3) do, (4) made. Die Entscheidungen folgen zwei Regeln: Entsteht etwas oder gibt es eine feste Verbindung mit make, steht make. Wird eine Aufgabe oder ein Gefallen erledigt, steht do. Zusätzlich musst du die unregelmäßige Past-Form made kennen.

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Typische Fehler bei make oder do

Der häufigste Fehler ist die wörtliche Übersetzung von „machen“. Aus „einen Fehler machen“ wird dann „do a mistake“, und das ist falsch. Richtig ist make a mistake. Das Gleiche gilt für „eine Entscheidung treffen“: make a decision, nicht do a decision. Die Verbindungen sind fest, und das Deutsche hilft hier nicht, weil es ein anderes Verb benutzt.

Der zweite Fehler ist die Verwechslung bei Aufgaben. „I make my homework“ ist falsch, richtig ist I do my homework. Auch „make the dishes“ oder „make the shopping“ ist falsch. Aufgaben, die du erledigst, brauchen do. Wer sich merkt, dass Hausarbeit und Schularbeit mit do laufen, vermeidet diesen Fehler fast vollständig.

Ein dritter Fehler betrifft die Zeitformen. „She maked a cake“ oder „She doed her homework“ sind falsch. Richtig sind made und did. Auch beim Partizip wird oft geschwankt: Have you made it? und Have you done it? sind richtig. Die unregelmäßigen Formen gehören zu denen, die du wirklich auswendig können musst.

Ein vierter Fehler entsteht bei Wendungen, die mit beiden Verben möglich sind, aber unterschiedliche Bedeutung haben. Make a call heißt anrufen, do a call gibt es nicht. Do your hair bedeutet frisieren, make your hair gibt es nicht. Auch make the bed (das Bett machen) und do the bed sind verschieden, nur die erste Form ist üblich.

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Tipps für die Klassenarbeit: make oder do

Lerne die Wendungen in Wortgruppen und nicht als Liste. Schreibe auf eine Karteikarte alle Wendungen zu einem Thema, zum Beispiel Haushalt, Schule oder Arbeit. Auf der Rückseite stehen die Verben. Wenn du eine Karte ziehst und die Wendung nicht sofort kennst, kommt sie in den Stapel für die nächste Wiederholung.

Stelle dir bei jedem Lückensatz die Frage: Entsteht etwas oder wird etwas erledigt? Wenn etwas entsteht, tippe auf make. Wenn etwas erledigt wird, tippe auf do. In den meisten Fällen liegst du damit richtig, und für die restlichen Fälle hast du deine Wortgruppen gelernt. So brauchst du nicht zu raten.

Prüfe nach dem Ausfüllen die Zeitform. Steht im Satz yesterday oder last week, brauchst du made oder did. Steht dort have oder has, brauchst du made oder done. Prüfe auch, ob nach did, does oder don’t das Verb in der Grundform steht: She didn’t do it, nicht She didn’t did it.

Wenn du einen Aufsatz schreibst, benutze make und do in Wendungen, die du sicher kannst. Make a decision, make progress und do your best sind drei Ausdrücke, die in vielen Texten passen und deinen Wortschatz zeigen. Sie wirken natürlicher als Umschreibungen, und du vermeidest Fehler, weil du die Verbindungen kennst.

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Jetzt bist du dran!

Aufgabe 1 von 5

Welcher Satz ist richtig?

Welcher Satz ist richtig?
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Das Wichtigste in Kürze

  • Make bedeutet herstellen oder erzeugen: make a cake, make a plan, make a noise. Do bedeutet tun oder erledigen: do homework, do the dishes.
  • Feste Wendungen mit make: make a mistake, make a decision, make friends, make money, make a phone call.
  • Feste Wendungen mit do: do your best, do a favour, do the shopping, do exercise, do business.
  • Mit something, nothing, anything und everything steht do: I did nothing.
  • Formen: make – made – made und do – did – done. Falsch sind maked und doed.

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Häufige Fragen zu make oder do: Unterschied und feste Wendungen, Klasse 8

Was ist der Unterschied zwischen make und do?
Make bedeutet herstellen oder erzeugen, also etwas Neues schaffen: make a cake, make a plan. Do bedeutet tun oder erledigen, also eine Aufgabe ausführen: do homework, do the dishes. Daneben gibt es viele feste Wendungen, die du auswendig lernen musst, zum Beispiel make a mistake und do your best.
Sagt man make a mistake oder do a mistake?
Richtig ist make a mistake. Do a mistake ist falsch, auch wenn „einen Fehler machen“ im Deutschen mit „machen“ gebildet wird. Make a mistake ist eine feste Verbindung, wie make a decision oder make a plan. Das Simple Past lautet I made a mistake, nicht I did a mistake.
Sagt man make homework oder do homework?
Richtig ist do homework. Hausaufgaben sind eine Aufgabe, die erledigt wird, also do. Dasselbe gilt für do the dishes, do the shopping, do the washing und do the housework. Make homework gibt es im Englischen nicht und ist ein typischer Fehler deutscher Lernender.
Wann benutzt man do mit something, anything und nothing?
Mit den unbestimmten Wörtern something, anything, nothing und everything steht meist do: I have to do something. Did you do anything? She did nothing. Es handelt sich um allgemeine Tätigkeiten, bei denen nichts Konkretes entsteht. Wenn ein Ergebnis genannt wird, steht dagegen make: make something special.
Wie heißen make und do im Simple Past und Past Participle?
Make heißt im Simple Past made und im Partizip made: make – made – made. Do heißt im Simple Past did und im Partizip done: do – did – done. Falsch sind die Formen maked und doed. Die Verben stehen auf der Liste der unregelmäßigen Verben und sollten sicher sitzen.
Welche festen Wendungen gibt es mit make?
Wichtige Wendungen sind make a mistake, make a decision, make a plan, make friends, make money, make a phone call, make progress, make a noise, make a suggestion und make sure. Auch make the bed und make a meal gehören dazu. Sie kommen in Klassenarbeiten und Aufsätzen häufig vor.
Welche festen Wendungen gibt es mit do?
Wichtige Wendungen mit do sind do homework, do the dishes, do the shopping, do the housework, do your best, do a favour, do business, do exercise und do a course. Auch do your hair (sich frisieren) und do maths (Mathe machen) kommen vor. Diese Ausdrücke gehören in jede Wortschatzliste der Klasse 8.
Wie sagt man „jemanden zum Lachen bringen“ auf Englisch?
Du benutzt make mit einem Objekt und einem Verb in der Grundform: She made me laugh. The film made us cry. Make drückt hier aus, dass etwas eine Reaktion bewirkt. Der Satz hat dieselbe Struktur wie im Deutschen, nur ohne zu: make someone laugh, nicht make someone to laugh.

Wiederhol diese Fragen später mit deinem Lernkarten-Trainer.

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