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defining non-defining relative clauses: Unterschied und Kommas

Defining non-defining relative clauses sind die zwei Arten von Relativsätzen im Englischen: Der eine Typ liefert eine notwendige Information, der andere nur eine Zusatzinformation mit Kommas. In dieser Lektion lernst du, wie du beide unterscheidest, wann that möglich ist und wann du das Relativpronomen weglassen darfst.

  • Fach: Englisch
  • Klasse 10
  • Thema: Grammatik
  • Dauer: 20 Min
  • Niveau: Mittel
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Defining non-defining relative clauses: zwei Arten von Relativsätzen

Defining non-defining relative clauses sind die beiden Arten von Relativsätzen im Englischen. Ein Relativsatz ergänzt ein Nomen und beginnt mit einem Relativpronomen wie who, which, whose, where oder that. Er sagt, welche Person oder welche Sache gemeint ist, oder er liefert zusätzliche Informationen.

Ein defining relative clause (notwendiger Relativsatz) ist unverzichtbar für den Sinn des Satzes. The girl who lives next door is my cousin: Ohne den Relativsatz weiß niemand, welches Mädchen gemeint ist. Der Relativsatz bestimmt (definiert) das Nomen.

Ein non-defining relative clause (nicht notwendiger Relativsatz) ist dagegen nur eine Zusatzinformation. My cousin, who lives next door, is a nurse: Wir wissen schon, welcher Cousin gemeint ist, und der Relativsatz ergänzt nur eine Nebeninformation. Man könnte ihn streichen, ohne dass der Satz unklar wird.

Im Deutschen setzt man bei beiden Arten ein Komma. Im Englischen ist das anders: Der defining relative clause bekommt keine Kommas, der non-defining relative clause steht immer zwischen Kommas oder hinter einem Komma. Das Komma ist das wichtigste Erkennungszeichen.

Defining und non-defining relative clauses unterscheiden sich in vier Punkten.
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Defining non-defining relative clauses im Vergleich: Pronomen und Regeln

Für Personen benutzt du who, für Dinge which, für Besitz whose und für Orte where. Im defining relative clause kannst du statt who und which auch that benutzen: The book that I read was great. The man that called was my uncle. Das ist besonders im gesprochenen Englisch üblich.

Im non-defining relative clause ist that verboten. Du musst who oder which benutzen: My brother, who lives in Berlin, is a doctor. The book, which I bought yesterday, was expensive. Dieses Verbot ist eine der häufigsten Prüfungsfragen zum Thema.

Bei defining relative clauses darfst du das Relativpronomen weglassen, wenn es das Objekt des Relativsatzes ist: The book (that) I read was great. Das nennt man contact clause. Ist das Pronomen dagegen das Subjekt, darfst du es nicht weglassen: The girl who lives next door is nice, nicht the girl lives next door.

Im non-defining relative clause darfst du das Pronomen nie weglassen. Dort braucht der Satz immer who, which oder whose. Außerdem kann which dort einen ganzen Satz meinen: He passed the exam, which surprised everyone. Das Wort which bezieht sich dann auf die ganze Aussage.

Defining relative clause

Die Information ist notwendig, um das Nomen zu bestimmen

Beispiele

  • The girl who lives next door is my cousin.
  • The book that I read was great.
  • This is the house where I grew up.

Signalwörter

  • keine Kommas
  • that möglich
  • Pronomen als Objekt weglassbar

Non-defining relative clause

Die Information ist eine zusätzliche Bemerkung

Beispiele

  • My cousin, who lives next door, is a nurse.
  • The book, which I bought yesterday, was expensive.
  • London, where I was born, is huge.

Signalwörter

  • Kommas
  • that nicht möglich
  • Pronomen nie weglassen
PronomenBezugDefiningNon-defining
whoPersonenjaja
whichDinge, Sätzejaja
thatPersonen, Dingejanein
whoseBesitzjaja
whereOrtejaja
whenZeitjaja
Relativpronomen im Überblick
Mit der Streichprobe findest du die richtige Art von Relativsatz.
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Sätze analysieren und umformen

Entscheide bei jedem Satz, ob der Relativsatz defining oder non-defining ist, und setze Kommas, wo sie nötig sind.

Gegeben:

  • My sister who lives in Rome is a nurse.
  • The man who called you is waiting outside.
  • Paris which is the capital of France is very beautiful.

Gesucht:

Die Sätze mit richtiger Interpunktion und Pronomenwahl

Lösung:

  1. Im ersten Satz ist bekannt, welche Schwester gemeint ist, wenn man nur eine hat. Dann ist der Relativsatz eine Zusatzinformation: My sister, who lives in Rome, is a nurse.
  2. Im zweiten Satz wird der Mann durch den Relativsatz näher bestimmt, ohne ihn weiß man nicht, wer gemeint ist. Das ist defining, also ohne Kommas: The man who called you is waiting outside.
  3. Im dritten Satz ist Paris eindeutig. Der Relativsatz ist eine Zusatzinformation und braucht Kommas: Paris, which is the capital of France, is very beautiful.
  4. Prüfe zum Schluss, dass in den Sätzen mit Kommas nicht that steht, und dass defining-Sätze ohne Kommas auskommen.

My sister, who lives in Rome, is a nurse. The man who called you is waiting outside. Paris, which is the capital of France, is very beautiful. Die Kommas zeigen, welche Relativsätze Zusatzinformationen liefern.

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Typische Fehler bei defining und non-defining relative clauses

Der häufigste Fehler ist das that im non-defining relative clause: „My dog, that is very old, sleeps all day“ ist falsch. Richtig ist My dog, which is very old, sleeps all day. Prüfe bei jedem Komma, ob dort that steht.

Ein zweiter Fehler ist das fehlende Komma bei Zusatzinformationen: „My brother who lives in London is a teacher“ bedeutet, dass du mehrere Brüder hast und einen davon meinst. Wenn du nur einen Bruder hast, brauchst du Kommas: My brother, who lives in London, is a teacher.

Ein dritter Fehler ist das Weglassen des Pronomens als Subjekt: „The man called me is my uncle“ ist falsch, richtig ist The man who called me is my uncle. Weglassen darfst du das Pronomen nur, wenn es das Objekt ist.

Ein vierter Fehler ist die Verwechslung von who’s und whose. Who’s ist die Kurzform von who is, whose zeigt Besitz: The boy whose bike is red is my friend. Auch what hat in Relativsätzen nichts zu suchen: „The thing what I need“ ist falsch, es heißt The thing that I need.

Diese fünf Regeln solltest du für die Klassenarbeit wissen.
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Tipps für die Klassenarbeit zu defining und non-defining relative clauses

Mache bei jedem Satz die Streichprobe. Lass den Relativsatz gedanklich weg und prüfe, ob der Hauptsatz noch eindeutig ist. Ist er es, liegt ein non-defining relative clause vor, und du setzt Kommas.

Merke dir die Reihenfolge für that: Nach Kommas verboten, sonst erlaubt. Bei Personen sind who und that möglich, bei Dingen which und that, nach Superlativen und all, every, nothing bevorzugt that: It was the best film that I have ever seen.

Wenn dein Relativpronomen Objekt ist, kannst du es weglassen, um den Satz zu straffen: The film (that) we watched was great. In Aufsätzen wirkt das natürlich, solange der Satz klar bleibt.

Nutze in Aufsätzen und Kommentaren ab und zu einen non-defining relative clause mit which, der sich auf den ganzen Satz bezieht: The school is building a new gym, which will help many students. Das zeigt Lehrkräften, dass du Satzverbindungen beherrschst.

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Jetzt bist du dran!

Aufgabe 1 von 5

Welcher Satz ist richtig?

Welcher Satz ist richtig?
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Das Wichtigste in Kürze

  • Ein defining relative clause ist notwendig und hat keine Kommas, ein non-defining relative clause ist eine Zusatzinformation mit Kommas.
  • That ist nur im defining relative clause erlaubt, nie nach einem Komma.
  • Das Relativpronomen darfst du nur im defining relative clause weglassen, wenn es das Objekt ist.
  • Whose zeigt Besitz, who’s bedeutet who is.
  • Which kann sich im non-defining relative clause auf einen ganzen Satz beziehen.

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Häufige Fragen zu defining non-defining relative clauses: Unterschied und Kommas

Was ist der Unterschied zwischen defining und non-defining relative clauses?
Ein defining relative clause ist für den Sinn des Satzes notwendig, weil er das Nomen näher bestimmt, und hat keine Kommas. Ein non-defining relative clause ist nur eine Zusatzinformation, steht zwischen Kommas und kann weggelassen werden, ohne den Satz unverständlich zu machen.
Wann benutzt man Kommas bei Relativsätzen im Englischen?
Du setzt Kommas nur bei non-defining relative clauses, also bei Zusatzinformationen. Bei defining relative clauses steht kein Komma. Das ist ein wichtiger Unterschied zum Deutschen, wo beide Arten durch Kommas abgetrennt werden.
Wann darf man that in Relativsätzen benutzen?
That darfst du nur im defining relative clause benutzen, für Personen und Dinge: The book that I read was great. Nach einem Komma ist that verboten. Dort musst du who oder which verwenden: My brother, who lives in Berlin, is a doctor.
Wann kann man das Relativpronomen weglassen?
Du darfst es weglassen, wenn es im defining relative clause das Objekt ist: The film (that) we watched was great. Ist das Pronomen das Subjekt des Relativsatzes, darfst du es nicht weglassen. Im non-defining relative clause ist Weglassen nie möglich.
Was ist der Unterschied zwischen who, which und whose?
Who benutzt du für Personen, which für Dinge und Tiere, whose für Besitz bei Personen und Dingen. Beispiele: The girl who sings, the book which I read, the boy whose bike is red. Who’s ist keine Alternative zu whose, denn es bedeutet who is oder who has.
Kann which sich auf einen ganzen Satz beziehen?
Ja, im non-defining relative clause kann which einen ganzen Satz meinen: He passed the exam, which surprised everyone. Das Wort which bezieht sich hier nicht auf ein einzelnes Nomen, sondern auf die gesamte Aussage davor. Mit that ist das nicht möglich.
Wie erkenne ich einen non-defining relative clause?
Mache die Streichprobe: Wenn du den Relativsatz weglassen kannst und der Satz trotzdem verständlich bleibt, ist er non-defining. Außerdem steht er zwischen Kommas und bezieht sich meist auf einen Eigennamen oder ein eindeutiges Nomen wie my mother oder London.
In welcher Klasse lernt man defining und non-defining relative clauses?
Einfache Relativsätze mit who und which werden in Klasse 8 oder 9 eingeführt. Die Unterscheidung zwischen defining und non-defining relative clauses mit der Kommaregel kommt meist in Klasse 10 dazu und wird in der Oberstufe bei der Textproduktion vertieft.

Wiederhol diese Fragen später mit deinem Lernkarten-Trainer.

Das solltest du vorher können