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can und can’t – Erklärung mit Beispielen

„can und can’t“ sind zwei der ersten englischen Wörter, die du für Fähigkeiten und Erlaubnis brauchst. Can bedeutet können oder dürfen, can’t bedeutet nicht können oder nicht dürfen. In dieser Lektion lernst du die Bildung, den Unterschied zu can’t und typische Fehler, die in Klasse 5 immer wieder vorkommen.

  • Fach: Englisch
  • Klasse 5
  • Thema: Grammatik
  • Dauer: 14 Min
  • Niveau: Einfach
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Was bedeuten can und can’t?

can und can’t gehören zu den Modalverben – das sind besondere Verben, die etwas über eine Fähigkeit, eine Erlaubnis oder eine Bitte aussagen, ohne selbst eine eigene Handlung zu beschreiben. Can bedeutet können oder dürfen: I can swim heißt Ich kann schwimmen, You can go heißt Du darfst gehen.

can’t ist die verneinte Form von can und bedeutet nicht können oder nicht dürfen: I can’t swim heißt Ich kann nicht schwimmen. Die ausgeschriebene Form cannot wird in einem Wort geschrieben, in der Kurzform mit Apostroph heißt es can’t.

Im Alltag begegnet dir can ständig: beim Sport (I can run fast), beim Reisen (Can you speak English?) oder in sozialen Medien (I can’t stop watching this show!). Wer can und can’t sicher beherrscht, hat den Grundstein für alle weiteren Modalverben wie must, should oder may gelegt.

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Wie bildet man can und can’t im Satz?

Der große Vorteil von can: Die Form ändert sich nie, egal ob I, you, he, she, it, we oder they davorsteht. Nach can steht immer die Grundform des Verbs ohne to: I can swim, she can swim, they can swim – niemals she can swims oder she can to swim.

Für die Verneinung hängst du einfach can’t (oder ausgeschrieben cannot) vor die Grundform: I can’t swim. Ein zusätzliches don’t oder doesn’t brauchst du dabei nicht, weil can selbst schon das Hilfsverb ist.

Für Fragen stellst du can einfach vor das Subjekt: Can you swim? Auch hier bleibt die Grundform des Verbs erhalten, und es gibt kein zusätzliches do. Kurzantworten bildest du mit Yes, I can oder No, I can’t – das Vollverb wird dabei weggelassen.

can

Aussage über eine Fähigkeit, eine Erlaubnis oder ein Angebot.

Beispiele

  • I can ride a bike.
  • You can sit here.
  • We can help you.

Signalwörter

  • Fähigkeit
  • Erlaubnis
  • Angebot
  • Bitte mit Can you...?

can’t

Verneinung: eine Fähigkeit, Erlaubnis oder Möglichkeit fehlt.

Beispiele

  • I can’t swim yet.
  • You can’t park here.
  • She can’t come today.

Signalwörter

  • Verneinung
  • Verbot
  • fehlende Fähigkeit
SatzartBildungBeispiel
AussageSubjekt + can + GrundformI can ride a bike.
VerneinungSubjekt + can’t + GrundformI can’t ride a bike.
FrageCan + Subjekt + Grundform?Can you ride a bike?
KurzantwortYes, I can. / No, I can’t.Can you swim? – Yes, I can.
can und can’t in Aussage, Verneinung und Frage
can und can’t bleiben in jeder Person gleich – kein zusätzliches -s wie bei anderen Verben.
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can und can’t in einem Gespräch

Zwei Freunde sprechen über ihre Fähigkeiten und Pläne für das Wochenende.

Gegeben:

  • A: Can you play the guitar?
  • B: Yes, I can. But I can’t sing very well.

Gesucht:

Weiterer Verlauf

Lösung:

  1. A: Can we practise together on Saturday?
  2. B: Sure, I can come at three o’clock.

Im Gespräch übernimmt can gleich mehrere Aufgaben: Fähigkeit (play the guitar), Verneinung einer Fähigkeit (can’t sing) und ein Vorschlag mit Bitte (Can we practise?). Das zeigt, wie vielseitig dieses eine Wort im Englischen ist.

4

Wie stellt man Fragen mit can?

Um eine Ja-Nein-Frage mit can zu bilden, tauschst du einfach die Reihenfolge von Subjekt und can: Aus You can swim wird Can you swim? Das Vollverb bleibt an seinem Platz und behält seine Grundform.

Auch W-Fragen sind einfach: Das Fragewort steht ganz vorne, danach folgt can, dann das Subjekt und die Grundform: What can you do? Where can I find the station? How fast can she run?

Bei can brauchst du in Fragen kein zusätzliches do oder does, weil can selbst schon wie ein Hilfsverb funktioniert. Das unterscheidet can von normalen Vollverben wie play oder like, bei denen Fragen ein do oder does benötigen.

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Typische Fehler mit can und can’t

Der häufigste Fehler ist ein zusätzliches -s bei he, she oder it: „He cans swim“ ist falsch, weil can in jeder Person gleich bleibt. Richtig ist: He can swim.

Ein zweiter Fehler ist die Verwendung von to nach can: „She can to dance“ ist falsch. Nach can steht immer die reine Grundform ohne to: She can dance.

Ein dritter Fehler ist ein zusätzliches do in Fragen: „Do you can swim?“ ist falsch, weil can die Frage schon allein bildet. Richtig ist: Can you swim?

Ein vierter Fehler ist die falsche Verneinung mit not can: „I not can swim“ ist falsch. Richtig ist can’t (oder cannot) direkt nach dem Subjekt: I can’t swim.

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Profi-Tipp für die Klassenarbeit

Lies dir jede Aufgabe genau durch und überlege, ob es um eine Fähigkeit (können), eine Erlaubnis (dürfen) oder eine Bitte geht – so triffst du sicher, ob can oder can’t passt.

Achte in Klassenarbeiten besonders auf die dritte Person Singular (he, she, it). Hier passiert der Fehler mit einem zusätzlichen -s am häufigsten, obwohl can immer gleich bleibt.

Übe Fragen und Kurzantworten gemeinsam, denn sie kommen in Hörverständnisaufgaben oft vor: Can you...? – Yes, I can. / No, I can’t. Wer diese Muster automatisiert, spart in der Prüfung wertvolle Zeit.

Diese sechs Merkpunkte decken fast jede Aufgabe zu can und can’t ab.
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Jetzt bist du dran!

Aufgabe 1 von 4

Welcher Satz ist richtig?

Welcher Satz ist richtig?
8

Das Wichtigste in Kürze

  • can bedeutet können oder dürfen, can’t bedeutet nicht können oder nicht dürfen.
  • Nach can und can’t steht immer die Grundform ohne to, ohne Ausnahme in jeder Person.
  • Verneinung: can’t oder cannot direkt vor der Grundform, kein zusätzliches not.
  • Frage: Can + Subjekt + Grundform? – ohne do oder does.
  • Kurzantworten: Yes, I can. / No, I can’t. – das Vollverb wird weggelassen.

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Häufige Fragen zu can und can’t – Erklärung mit Beispielen

Was bedeutet can auf Deutsch?
can bedeutet je nach Zusammenhang können oder dürfen. I can swim heißt Ich kann schwimmen (Fähigkeit), You can go now heißt Du darfst jetzt gehen (Erlaubnis). Welche Bedeutung gemeint ist, erkennst du am Zusammenhang des Satzes, nicht an der Form selbst, denn can bleibt in beiden Fällen gleich.
Wie schreibt man die Verneinung von can richtig?
Die Kurzform heißt can’t mit Apostroph, die lange Form cannot wird in einem Wort geschrieben, nicht can not (auch wenn diese Schreibweise gelegentlich vorkommt). Beide Formen bedeuten dasselbe: I can’t swim und I cannot swim sind gleichwertig. In Klassenarbeiten sind beide Schreibweisen richtig.
Braucht can ein -s bei he, she und it?
Nein. can gehört zu den Modalverben, und Modalverben bekommen in der dritten Person Singular kein zusätzliches -s. Richtig ist he can, she can, it can – niemals he cans. Das ist ein großer Unterschied zu normalen Verben wie play, die in dieser Person ein -s bekommen: he plays.
Wie bildet man Fragen mit can?
Du stellst can vor das Subjekt: Can you swim? Ein zusätzliches do oder does brauchst du nicht, weil can die Frage allein bildet. Bei W-Fragen steht das Fragewort ganz vorne: What can you do? Danach folgt can, das Subjekt und die Grundform des Verbs.
In welcher Klasse lernt man can und can’t?
can und can’t gehören zu den ersten Modalverben im Englischunterricht und werden meist in Klasse 5 eingeführt, oft direkt nach dem simple present. Sie bilden die Grundlage für spätere Modalverben wie must, should, may oder could, die in Klasse 6 und 7 dazukommen.
Was ist der Unterschied zwischen can und could?
can beschreibt eine Fähigkeit oder Erlaubnis in der Gegenwart: I can swim. could ist die höflichere oder vergangene Form: Could you help me, please? klingt höflicher als Can you help me?, und I could swim when I was five beschreibt eine Fähigkeit in der Vergangenheit. could lernst du meist etwas später als can.
Kann man can für Erlaubnis und Fähigkeit gleichzeitig benutzen?
Ja, das ist genau die Besonderheit von can. Der Satz You can go home kann sowohl Erlaubnis (du darfst) als auch eine Feststellung sein. In der Praxis erschließt sich die Bedeutung fast immer aus der Situation: Bei Fähigkeiten geht es um Können, bei Regeln oder Bitten um Dürfen.
Wie übt man can und can’t am besten?
Am besten mit kurzen Sätzen über eigene Fähigkeiten: I can ride a bike, I can’t play the piano. Auch Partnerübungen mit Fragen wie Can you...? helfen, denn sie trainieren gleichzeitig Frage und Kurzantwort. Wichtig ist, die Grundform ohne -s und ohne to von Anfang an richtig einzuüben.

Wiederhol diese Fragen später mit deinem Lernkarten-Trainer.

Das solltest du vorher können

Das kommt als Nächstes